Masseur

Fast Facts

Beginn: 1. September
Laufzeit: 2,5 Jahre in Vollzeit
Abschluss: Staatlich anerkannter Masseur/med. Bademeister
Gebühren: -
Schulgeld: monatlich 50,- Euro
Fördermöglichkeit: BaföG
Ausbildungsinhalte:

Ob Muskelverspannungen eines Sportlers nach seinem Wettkampf, der gestresste Manager oder die Rückenprobleme einer Lehrerin - alle gemeinsam finden Hilfe beim Masseur*in und medizinischen Bademeister. Was macht eine Masseur*in und medizinischer Bademeister noch? Er arbeitet selbstständig und eigenverantwortlich nach einer ärztlichen Verordnung. Selbstständig erstellt er individuelle Behandlungspläne für seine Patienten. Er führt neben klassischen Massagen, viele verschiedene individuell abgestimmte Massagen wie Zentrifugalmassagen oder Reflexzonenmassagen durch. Zudem arbeitet er mit krankengymnastischen Techniken, Wärme- und Kältepackungen, Inhalationen, Bädern und Elektrotherapie um beispielsweise Schmerzen zu lindern oder Bluthochdruck vorzubeugen. Für diese Aufgaben erlernst du in der Fachschule alle nötigen theoretischen und praktischen Grundlagen, um diese dann in den Praktika umzusetzen und anzuwenden. Lies einfach unten weiter...

Zugangsvoraussetzungen:

Du brauchst einen abgeschlossenen Hauptschulabschluss oder gleichwertige Schulbildung bzw. eine abgeschlossene Berufsausbildung von mindestens einjähriger Dauer

Arbeitsfelder nach der Ausbildung:

Nach erfolgreich abgeschlossener Ausbildung kannst du in Rehabilitationskliniken, Krankenhäusern, Gesundheitszentren, Altenheimen, Wellnesshotels und in Physiotherapie- und Massagepraxen arbeiten. Auch in Fitnesseinrichtungen, sportmedizinischen Einrichtungen, Bädern und Saunas werden Masseure*innen und medizinische Bademeister tätig.

Persönliche Eigenschaften:

Du solltest Masseur und medizinischer Bademeister werden, wenn du einen abwechslungsreichen Beruf mit Freude im Umgang mit Menschen suchst, sowie medizinisch und sportlich interessiert bist. Du solltest soziales Verständnis mitbringen, selbstständig arbeiten und verantwortungsbewusst sein.

Wie ist die Ausbildung organisiert:

Die Ausbildung dauert 2,5 Jahre. Neben dem theoretischen und fachpraktischen Unterricht mit ca. 2100 Stunden, finden ca. 800 Stunden als Praktika in Physiotherapiepraxen, Rehabilitationskliniken und Wellnessbereichen statt. Nach zwei Jahren schließt du die Ausbildung in der Berufsfachschule mit einer Prüfung ab. Hast du diese erfolgreich bestanden, folgt dein sechsmonatiges Fachpraktikum. Im theoretischen und fachpraktischen Unterricht lernst du den menschlichen Körper, Anantomie, Physiologie und Krankheitsbilder kennen. Du lernst den Patienten zu untersuchen und individuelle Therapiepläne zu erstellen. Die physikalische Therapie, Bewegungstherapie und verschiedene Massagetechniken sind ebenfalls ein großer Bestandteil deiner fachpraktischen Ausbildung. In Vertiefungs- und Zusatzkursen wie die Wellnessmassage, kannst du dich während deiner Ausbildung an der BMS schon qualifizieren.

Dein Abschluss:

Staatlich anerkannter Masseur/med. Bademeister
Weitere Aufstiegsmöglichkeiten:

Nach deinem Abschluss kannst du dich weiterbilden z.B. in Manueller Lymphdrainage, Rückenschule und andere Massagen erlernen. Auch kannst du dich auf einzelne Behandlungsmethoden spezialisieren, in deiner eigenen Massagepraxis oder freiberuflich arbeiten. Du kannst dich ebenso an der BMS zum Physiotherapeuten weiterqualifizieren.

Bist du dabei?